Lehmputz – der ökologische Baustoff mit Geschichte

Neben dem Kalkputz gehört auch der Lehmputz zu den mineralischen Putzen. Auszeichnen können sich diese Putze durch die anorganischen Bindemittel. Die Mineralputze können bei vielen Innenwänden aufgetragen werden und sie gelten als feuchtigkeitsregulierend.

Zusammensetzung von Lehmputz

Der Lehmputz setzt sich aus Sand, Ton und Lehm zusammen. Bei Lehm handelt es sich um einen Baustoff, welcher schon seit Jahrhunderten verwendet wird. Durch Verwitterung aus festen Gesteinen entsteht er und er bildet bei der Erdkruste den obersten Bereich. Die Lehmbaustoffe sind wiederverwendbar und sie sind als ökologische Baustoffe beliebt.

Was ist für den Lehmputz zu beachten?

Der Lehmputz absorbiert Schadstoffe und er reguliert Feuchtigkeit. Für den Naturbaustoff Lehm entscheiden sich bei Sanierungen und Neubauten immer mehr Bauherren. Jahrhundertelang wurde Lehm innerhalb von Deutschland für den Bau der Fachwerkhäuser genutzt. Heute nutzen einige Menschen den Lehm wieder als Wandputz. Bestehen die Wände aus Lehm, gibt es in Innenräume die gesunde und konstante Luftfeuchtigkeit. Ein Risiko für Erkältungen wird damit reduziert und die Schleimhäute der Anwohner werden geschont.

Die relative Luftfeuchtigkeit bleibt bei Lehm bei etwa 50 Prozent und dies wird umso stärker, umso dicker die Lehmschicht ist. Positive Effekte gibt es jedoch auch schon bei geringeren Putzstärken. Lehm kann schließlich Schadstoffe, Ausdünstungen und Rauch absorbieren. Viele Menschen entscheiden sich für Lehmputz, die schon Allergien oder Beschwerden haben. Lehmputz kommt schließlich ohne die künstlichen Zusatzstoffe aus. Auch bei Bädern ist der Lehmputz geeignet, denn die Schimmelgefahr ist bei fachgemäßer Verarbeitung niedrig.

Wichtige Informationen für Lehmputz

Wichtig für den Putz ist, dass dieser bei beinahe allen Untergründen aufgetragen werden kann. Es spielt keine Rolle, ob auf Kalkwänden, Beton oder Gipskarton. Bei der Arbeit werden normale Schwämme, Traufel oder Kellen genutzt. Wird jedoch die Decke mit Lehm verputzt, ist dies schon anspruchsvoll. Wer die Untergründe und Bedürfnisse kennen möchte, braucht fachliche Kenntnisse.

Für die Heimwerker ist es oft am besten, wenn die Fertigputze genutzt werden. Sand und Lehm können zwar eigenständig gemischt werden, doch es ist nicht so einfach, damit es das optimale Verhältnis gibt. Am besten wird ein Lehmfertigputz genutzt, der keine künstlichen Zusätze hat. Bei Lehmputz gibt es auch einen kleinen Nachteil, denn wenn er nicht abbindet, ist er im Vergleich zu herkömmlichem Putz nicht so hart. Wird der Lehmputz jedoch fachgerecht ausgeführt, kann die Festigkeit der Oberflächen mit normalen Kalkputzen mithalten.

Schlussbemerkung zum Lehmputz

Damit das Mineralgerüst von dem Material nicht großflächig reißt, sollte jedoch behutsam gebohrt und genagelt werden. Als Alternativen zu dem Lehmputz stehen auch Lehmstreichfarben oder Lehmstreichputze zur Verfügung. Sie sind schadstofffrei und bieten nicht den feuchtigkeitsregulierenden Effekt.

Weitere Informationen unter: https://www.lehm-laden.de/lehmputz

Thermobindemaschine

Bei der Thermobindemaschine handelt es sich um ein Gerät, welches sehr einfach bedient werden kann. Es geht darum, dass mit der Maschine Dokumente gebunden werden. Auf dem Markt werden viele verschiedene Maschinen gefunden und nur schwierig kann dabei der Überblick behalten werden. Jeder sollte sich zuvor gründlich überlegen, welche Kapazitäten und Funktionen wichtig sind. 

Thermobindemaschine

Was ist für die Thermobindemaschine zu beachten?

Sehr viele Modelle sind nur für die mittleren oder kleinen Büros geeignet. Die Thermobindemaschine sollte dann mit der einfachen Bedienbarkeit überzeugen und für den gelegentlichen Gebrauch reicht das Fassungsvermögen von bis zu 300 Blatt aus. Die Aufwärmgeschwindigkeit sollte bei maximal drei Minuten liegen, denn diese Zeit kann noch gut überbrückt werden. Die Dokumente für den Bindevorgang können beispielsweise in der Zeit vorbereitet werden. Wichtig für viele Interessenten ist auch, dass sich der Anschaffungspreis in Grenzen hält. Im Vergleich zu den weiteren Bindesystemen kann sich die Thermobindemaschine besonders auszeichnen durch den schnellen Bindearbeitsgang, die schnelle Betriebsbereitschaft und durch die einfache Handhabung. Sogar einige Dokumente zur gleichen Zeit können mit Hilfe von der Thermobindemaschine gebunden werden. Viele der Geräte haben nur etwa 40 Sekunden als Aufwärmzeit angegeben. An sich wird dabei der Bindevorgang automatisch gestartet. Je nach Anzahl der Blätter dauert der Vorgang dann nur wenige Sekunden. Durch eine Messeinrichtung ist es möglich, dass die Rückenbreite bestimmt wird. Dank der Messeinrichtung ist es einfacher möglich, dass der Umfang der Thermobindemappe eingeschätzt wird. Ist der Bindevorgang zu Ende, dann gibt es das akustische Signal, welches gut erkennbar ist. In das Abkühlfach wird dann das gebundene Dokument gestellt, damit es abkühlt.

Wichtige Informationen für die Thermobindemaschine

Auf dem Markt sind Geräte erhältlich, welche einige einstellbare Bindezeiten haben. Eine Dokumentenhalteschiene ist eingebaut, damit die Dokumente auch sicher bei den Geräten platziert werden. Am Ende ist schließlich immer wichtig, dass auch optimale Ergebnisse erzielt werden. Wird der Deckel geschlossen, schaltet sich dann die Thermobindemaschine automatisch aus. Gleichzeitig lassen sich bei einigen Geräten maximal zwischen 30 und 350 Seiten binden. Werden Einzeldokumente gebunden, liebt die Bindeleistung bei etwa 120 Bindungen innerhalb einer Stunde. Werden einige Dokumente zur gleichen Zeit gebunden, kann die Bindeleistung erhöht werden. Die Dokumente haben dann jedoch den kleineren Blattumfang. Bei normalen Büromaschinen sind Bindungen in DIN A4 und DIN A5 möglich. Bei der Thermobindemaschine ist der Bindeschacht oft 320 Millimeter lang und damit ist auch A4 kein Problem. Wird die Thermomaschine für das hohe Arbeitsaufkommen benötigt, dann gibt es Geräte im Profi-Bereich. Mit bis zu 600 Blatt ist das Fassungsvermögen bei der Thermobindemaschine höher und es erfolgt die rasche Thermobindung.